In den 80er-Jahren noch als „unheilbar“ geltend, weisen moderne Therapie-Konzepte nachweislich Erfolge bei der Therapie der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf, denn es ist möglich, dass junge Menschen lernen, ihre Impulse zu kontrollieren, unabhängig davon, wie stark die Impulse und die Emotionen sind. Trotzdem werden Patienten mit besagter Diagnose weiterhin stigmatisiert. Stellt eine Diagnose demnach den Beginn oder das Ende eines Teufelskreises dar?
Produktionsteam:
Text und Regie: Julia Rochlitzer
Regieassistenz: Manuel Woletz
Spiel: Ines Isabell Braun, Lucien Bollian, Christina Chatzis, Dana Felsch, Sabine Tomas
Unter der Rubrik „Neue Wege“ machen wir am Kunstdruck CentralTheater Theater von jungen Menschen, mit jungen Menschen zu aktuellen Themen. Wir verhandeln, was uns alle angeht, und betreten dabei auch mal die Grenze der Komfortzone – und neue Wege. In der Spielzeit 2025/26, in der Zusammenarbeit mit Profischauspielerinnen, jungen Erwachsenen mit und ohne Diagnose und einer jungen Autorin erarbeitet, liefert Bitch, bitch, borderline eine packende Schauspiel-Performance wie einen Untersuchungsbefund.

