Der Herr Karl, von Merz/Qualtinger
Mit: Gerhard Polacek
Regie: Felix Jeiter
Eine Produktion des Künstlerkollektivs „Die Versponnenen“. Der Monolog erzählt die Lebensgeschichte eines Opportunisten, eines Wendehalses: er war Sozialist, Christdemokrat, Austrofaschist, Nazi, freut sich über die Besetzung durch die Russen und Amerikaner, fühlt sich mitverantwortlich für die Befreiung Österreichs und die Wiedererlangung der Demokratie. Er selbst schätzt sich als „Mann von Welt“ ein, zeigt sich aber seinen Mitmenschen gegenüber als ein skrupelloser Profiteur, ein Drückeberger, ein kaltherziger Kleinbürger.

