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SUMMARY:Warum Veränderung so schwer fällt und wie sie gelingt
DESCRIPTION:Online  \nKlimakrise und künstliche Intelligenz\, die alternde Gesellschaft und internationale Konflikte fordern uns heraus. Aber statt den Wandel jetzt anzugehen\, klammern wir uns selbst viel zu oft an alte Gewohnheiten und falsche Gewissheiten. Stefan Klein erklärt\, warum wir auf Neues von Natur aus widerwillig reagieren und wie uns Illusionen über den Fortschritt lähmen. \n  \n\n\n\n\nReferent: Dr. Stefan Klein\nDr. Stefan Klein ist Physiker\, Philosoph und einer der erfolgreichsten Wissenschaftsautoren deutscher Sprache. Er studierte Physik und analytische Philosophie\, promovierte und forschte auf dem Gebiet der theoretischen Biophysik. Er wandte sich dem Schreiben zu\, weil er „die Menschen begeistern wollte für eine Wirklichkeit\, die aufregender ist als jeder Krimi“. Sein Buch „Die Glücksformel“ stand über ein Jahr auf allen deutschen Bestsellerlisten und machte den Autor auch international bekannt. Kleins Werk wurde in 27 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
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SUMMARY:Gutes Leben – Warum wir Werte brauchen!
DESCRIPTION:18:00 Uhr\nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nWas motiviert Menschen zu einem guten Leben? Wie führen Werte zu verantwortungsbewusstem Handeln? Und welche Rolle spielen sie für unsere aktive Mitgestaltung der Gesellschaft? Der Abschlussvortrag unserer Veranstaltungsreihe lädt dazu ein\, den Weg von philosophischen Tugendlehren hin zu konkretem gesellschaftlichem Engagement zu erkunden. Ausgehend vom antiken Konzept der Tugend über Hannah Arendts Reflexionen zur politischen Verantwortung zeigt Christoph Quarch\, wie zeitlose Werte in privates und gesellschaftliches Engagement übersetzt werden können.  \nAls konkretes Beispiel skizziert er seinen Vorschlag zur Einrichtung eines europäischen Bürgerdienstes\, das zu erkennen gibt\, wie Werte gesellschaftlich implementiert und politisch Wirkung entfachen können. Denn Werte sind nur dann lebendig\, wenn sie unser Handeln leiten und gesellschaftliche Veränderung bewirken. \nZur Anmeldung \nLive-Stream\nChristoph Quarch Achim Hehn© \nReferent: Dr. Christoph Quarch\nDr. Christoph Quarch ist Philosoph\, Autor und Publizist. Er kommentiert wöchentlich aktuelle Ereignisse als „Frühstücks-Quarch“ in SWRaktuell und tritt regelmäßig im Radio und Fernsehen auf. Quarch unterrichtet Ethik\, Wirtschaftsphilosophie und Philosophie an verschiedenen Hochschulen\, darunter die HS Fulda\, HSBA Hamburg und Universität Basel. Als Reiseleiter von Philosophiereisen arbeitet er unter anderem für ZEIT REISEN. Quarch studierte Evangelische Theologie\, Philosophie und Religionswissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Tübingen und wurde 1996 über Platons Philosophie der Lebendigkeit promoviert. Als Autor\, Redner und Berater für Unternehmen übersetzt er die großen Werke der abendländischen Philosophie in zeitgemäße Lebenskunst und Weltdeutung.
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SUMMARY:Werteorientiertes Investieren: Private Geldanlage zwischen Rendite und Verantwortung - Wissenschaftliche Perspektiven auf das Investieren am Kapitalmarkt
DESCRIPTION:18:00 Uhr\nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nMacht Geld wirklich glücklich? Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Studien zum Zusammenhang zwischen Lebensglück\, Einkommen und Vermögen. Darauf aufbauend geht es um die Frage\, wie Privatanleger ihr Geld am besten anlegen können um langfristig erfolgreich zu sein. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse wird gezeigt\, warum passives und breit diversifiziertes Investieren in der Praxis die besten Ergebnisse liefert. \nZum Abschluss wird betrachtet\, welche Rolle Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien (Environmental\, Social und Governance) bei Investmententscheidungen spielen – und was das für Rendite und Verantwortung bedeutet. Dabei werden nicht nur Chancen beleuchtet\, sondern auch Herausforderungen wie Greenwashing oder die noch unklare Wirkung von ESG auf langfristige Anlageergebnisse. So entsteht ein realistischer Blick auf die private Geldanlage im Spannungsfeld von Glück\, Rendite und Nachhaltigkeit. \nReferent: Prof. Dr. Philipp Schreiber\nDr. Philipp Schreiber ist seit 2020 Professor für BWL mit Schwerpunkt Investition & Finanzierung an der Hochschule Esslingen und lehrt seit 2018 als Gastdozent „Entrepreneurial Finance“ an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Von 2017 bis 2020 war er als Manager bei der Unternehmensberatung zeb in Zürich tätig\, wo er Projekte im Bereich Finance & Risk leitete. Zuvor arbeitete er als Consultant bei Siemens Management Consulting München und als Key Account Manager bei der Prof. Weber GmbH Mannheim. Seine berufliche Laufbahn begann er als Vorstandsassistent bei der Wüstenrot & Württembergische AG. Dr. Schreiber studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim mit Schwerpunkten in Finance und Statistik sowie an der Università Commerciale Luigi Bocconi in Mailand. Seine Promotion absolvierte er ebenfalls in Mannheim mit Forschungsschwerpunkten in Household Finance und Behavioral Finance.
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SUMMARY:Universale Werte? Gelebt im Alltag statt gepredigt am Sonntag
DESCRIPTION:18:00 Uhr\nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nWerte erscheinen oft wie Ideale aus dem Himmel der schönen Ideen. Tatsächlich aber sind sie Früchte des gelebten Alltags – und zugleich Richtlinien\, die diesen Alltag prägen und ordnen. Wir leiten sie aus konkreten Erfahrungen ab: aus dem\, was uns guttut und was sich im Zusammenleben bewährt. \n Wenn also Prediger oder Philosophen über Werte sprechen\, reden sie über Werkzeuge eines gut organisierten Lebens. Und zu diesem Werkzeugkasten gehören auch Normen\, Tugenden und Prinzipien. \n Verschiedene Kulturen kann man in diesem Sinne als Experimente der Menschheit verstehen – mit jeweils eigenen Wertsystemen\, um ein gutes Zusammenleben zu gestalten. Das gelingt mal besser\, mal weniger gut. Dennoch zeigt sich: Einige Werte\, Normen und Tugenden haben sich über Zeiten und kulturelle Grenzen hinweg offenbar besonders bewährt – darunter Menschlichkeit\, Gegenseitigkeit\, Gerechtigkeit\, Wahrhaftigkeit und Gewaltlosigkeit. \n Der Tübinger Theologe Hans Küng hat diese grundlegenden Orientierungen nicht in Stein gemeißelt\, wohl aber in einer Erklärung zum Weltethos gebündelt. Das interkulturelle Parlament der Weltreligionen verabschiedete sie 1993 und erweiterte sie 2018. \n Der Ethiker Dr. Christopher Gohl vom Weltethos-Institut an der Universität Tübingen lädt mit seinem Vortrag zur Diskussion über folgende Fragen ein:\n– Wie entstehen und wirken Werte im Alltag?\n– Wie lassen sich Werte\, Normen\, Tugenden und Prinzipien als Instrumente friedlicher Kooperation nutzen?\n– Gibt es wirklich universale Werte – oder sind Werte immer relativ?\n– Und: Wo und wie können die Weltethos-Werte heute einen Unterschied machen? \nReferent: Dr. Christopher Gohl\nDr. Christopher Gohl ist seit 2025 Geschäftsführer des Weltethos-Instituts der Universität Tübingen. Seit 2012 forscht er dort zur Entstehung und Wirkung von Werten\, Tugenden\, Normen und Rechten\, besonders Menschenrechten; zur Ethik in Unternehmen und Wirtschaft und zur lernenden Demokratie. Zwischen 2005 bis 2010 arbeitete der ausgebildete Mediator als Projektleiter für das Regionale Dialogforum Flughafen Frankfurt\, Deutschlands größter Infrastruktur-Mediation und andere organisierte Dialoge\, u.a. für die Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Nach einem Studium der Politikwissenschaften\, Amerikanistik und Jüdischen Studien promovierte Gohl 2011 im Fachbereich Politischer Theorie der Uni Potsdam zur professionellen Gestaltung von politischen Beteiligungsverfahren\, wofür er den Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln erhielt.
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SUMMARY:Zuversicht: Eine Kraft\, die ein gutes Morgen schafft
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nWir leben in schwierigen Zeiten. Angesichts persönlicher Herausforderungen und der Krisen unserer Zeit brauchen wir mehr denn je die Kraft der Zuversicht – denn Zuversicht ist eines unserer größten seelischen Potenziale! Zuversicht stärkt uns\, persönlichen Schwierigkeiten zu trotzen und positive Zukunftsvorstellungen zu entwickeln. Und sie ist eine innere Widerstandskraft\, die das freisetzt\, was unsere Gesellschaft so dringend braucht: dass jede und jeder sich mutig\, kreativ und kooperativ einbringt\, um jetzt die großen Probleme unserer Zeit anzugehen. Ein Abend über die Kunst zuversichtlichen und beherzten Lebens. \nReferentin: Dr. Melanie Wolfers \nDr. Melanie Wolfers\, hat einen Magister in Philosophie und Dr. in Theologie\, sie ist Bestseller-Autorin\, Rednerin und Mentorin. Seit 2004 gehört sie zu der internationalen Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen. Sie betreibt den Podcast „GANZ SCHÖN MUTIG – dein Podcast für ein erfülltes Leben“ und moderiert im ZDF die Talksendung „die letzte Bank“. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale
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SUMMARY:Mit Metallen zur Klimaneutralität – Eisen als Schlüssel der nachhaltigen Energieversorgung
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nMetalle wie Eisen bieten eine vielversprechende Möglichkeit\, erneuerbare Energie zu speichern und flexibel nutzbar zu machen. Durch Oxidation kann die in Eisen gespeicherte chemische Energie in Wärme umgewandelt und in umgerüsteten Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden – ganz ohne CO₂-Emissionen. Das Besondere: Das oxidierte Eisen lässt sich mit grünem Strom regenerieren und wiederverwenden\, wodurch ein geschlossener Kreislauf entsteht. Diese Technologie kann nicht nur fossile Brennstoffe in Industrieprozessen ersetzen\, sondern auch zur langfristigen Stabilisierung unseres Energiesystems beitragen. \nReferentin: Prof. Dr. Sandra Hartl \nSeit März 2024 hat Frau Prof. Hartl die Professur „Prozesse und Systeme der Thermofluiddynamik“ an der Hochschule Esslingen inne und bietet Lehrveranstaltungen aus den Gebieten Fluidmechanik\, Strömungssimulation und Nachhaltigkeit an. Sie bringt dafür ein breites Wissen aus den Bereichen der Modellierung reaktiver und nicht-reaktiver Strömungen\, als auch nachhaltiger Energiesysteme/Energiespeicher aus Forschung und Industrie mit. Vor ihrer Berufung arbeitete Sie als Entwicklungsingenieurin bei der Umicore AG & Co. KG in Hanau und fokussierte sich auf die Modellierung katalytischer Prozesse. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale \nWeiterer Termin in dieser Reihe: \n02.07.2025: Zuversicht: Eine Kraft\, die ein gutes Morgen schafft
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SUMMARY:Wie wir die Welt sehen – was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien.
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nNachrichten verfolgen uns immer und überall. Morgens im Radio\, abends im Fernsehen und zwischendrin als Push-Nachricht auf dem Handy. Sie prägen unser Leben – viel mehr\, als wir es ahnen. Nachrichten beeinflussen wen wir wählen\, wofür wir unser Geld ausgeben oder wie wir unsere Kinder erziehen. Sie bestimmen\, wie wir uns fühlen\, wenn wir morgens aufwachen und worüber wir nachdenken\, wenn wir abends ins Bett gehen. \nTägliche Krisenmeldungen drücken nicht nur unsere Stimmung\, sie verzerren unseren Blick auf die Welt. Wie entkommen wir dieser Negativ-Spirale? Indem wir Nachrichten anders konsumieren. Und indem wir anfangen\, einander eine neue Art von Geschichten zu erzählen. SPIEGEL-Bestseller-Autorin Ronja von Wurmb-Seibel zeigt\, warum es sich lohnt\, einen gesünderen Umgang mit Nachrichten zu finden und wie es gelingt\, die Welt auch im Alltag mit anderen Augen zu sehen. \nReferentin: Ronja von Wurmb-Seibel \nRonja von Wurmb-Seibel studierte Politikwissenschaften in München. Bevor sie sich 2013 selbständig machte\, arbeitete sie als Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Sie hat zwei Jahre als Reporterin in Kabul gelebt und die Kolumne „Ortszeit Kabul“ verfasst. Inzwischen arbeitet sie als Autorin und Filmemacherin und lehrt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie am ifp in München. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale \nWeitere Termine in dieser Reihe: \n03.06.2025: Mit Metallen zur Klimaneutralität – Eisen als Schlüssel der nachhaltigen Energieversorgung \n02.07.2025: Zuversicht: Eine Kraft\, die ein gutes Morgen schafft
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SUMMARY:ProteinDistillery – Die Zukunft is(s)t nachhaltig
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nDas deutsche Food-Tech-Startup „ProteinDistillery“ setzt neue Maßstäbe in der Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt\, um Bierhefe\, ein Nebenprodukt des Bierbrauprozesses\, in ein hochwertiges\, geschmacksneutrales Protein umzuwandeln. Mit innovativen Upcycling-Technologien werden nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen geschaffen: von alternativen Lebensmitteln über Tierfutter bis hin zur Kosmetik und Biotechnologie. Damit nachhaltige Ernährung zur neuen Norm wird. \nReferent: Christoph Pitter \nChristoph Pitter hat Biotechnologie an der Hochschule Esslingen studiert und einen Master of Engineering an der Hochschule Würzburg-Schweinfuhrt erhalten. Mit Unterstützung von „GründES!“\, dem Entrepreneurshipzentrum der Hochschule Esslingen\, gründete er „ProteinDistillery“ mit. Das Unternehmen gewann 2023 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale \nWeitere Termine in dieser Reihe: \n13.05.2025: Wie wir die Welt sehen – was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien. \n03.06.2025: Mit Metallen zur Klimaneutralität – Eisen als Schlüssel der nachhaltigen Energieversorgung \n02.07.2025: Zuversicht: Eine Kraft\, die ein gutes Morgen schafft
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SUMMARY:Zukunft der Demokratie
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021\n„Die Zukunft war früher auch besser!“\, formulierte einst der Komiker Karl Valentin. Und in der Tat: Der kollektive Pessimismus nimmt bisweilen geradezu demokratiegfährdende Ausmaße an. In vielen Ländern macht sich eine Art „Bach-runter-Stimmung“ breit. Und dafür gibt es durchaus gute Gründe: Die Herausforderungen der Gegenwart scheinen riesig. Viele demokratische Staaten wirken strukturell überfordert. Lässt sich genauer verstehen\, wie Demokratie und Zuversicht zusammenhängen? Lassen sich die Zukünfte der Demokratie – also Erwartungen\, Visionen\, Zukunftsimaginationen – untersuchen? Wie entstehen sie\, wann sind sie plausibel? Und welche Institutionen und Mechanismen tragen dazu bei\, dass die Demokratie eine Zukunft – ein plausibles Bild einer erstrebenswerten Zukunft – hat? \n\n\n\nReferent: Prof. Dr. Felix Heidenreich\nProf. Dr. Felix Heidenreich ist wissenschaftlicher Koordinator am Internationalen Zentrum für Kultur und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft. Er studierte in Heidelberg\, Paris und Berlin. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn nach Paris und Kyoto. Zu seinen Publikationen gehöre unter anderem die drei Monographien Demokratie als Zumutung – für eine andere Bürgerlichkeit (Stuttgart 2022)\, Nachhaltigkeit und Demokratie – eine politische Theorie (Berlin 2023) und Die Zukunft der Demokratie: Wie Hoffnung politisch wird (Ditzingen 2023). Er ist Autor zweier Romane. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale
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SUMMARY:Demokratie braucht informierte Bürger:innen! Fake News und Deep Fakes erkennen
DESCRIPTION:18:00 Uhr Online-Workshop\nIn einer Zeit\, in der digitale Medien eine zentrale Rolle in unserem Alltag spielen\, ist die Fähigkeit\, zwischen Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden\, wichtiger denn je. Fake News und Deep Fakes haben das Potenzial\, unsere Wahrnehmung der Realität zu verzerren und somit demokratische Prozesse zu gefährden. Der interaktive Workshop bietet die Möglichkeit\, die Mechanismen hinter Fake News und Feep Fakes zu verstehen und effektive Strategien zur Erkennung von Falschinformationen zu erlenen. Damit wir als informierte und kritische Bürger:innen unsere Demokratie stärken! \n\n\n\nReferentin: Filiz Tokat\nFiliz Tokat ist Bildungsreferentin beim Stadtjugendring Stuttgart und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Als Bildungswissenschaftlerin (M. A.) mit dem Schwerpunkt Bildung und Medien ist sie für den Fachbereich Medienpädagogik zuständig und Expertin für das Aufdecken von Fake News und Deep Fakes. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale
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SUMMARY:75 Jahre Grundgesetz – wie ernst nehmen wir es mit dem Demokratiekonzept unserer Verfassung?
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021\nEine Bestandsaufnahme des Zustandes der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland fällt sehr gemischt aus. Die Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger sind durchaus breit gestreut.\nDer Staat wird bisweilen als Feind\, den es zu bekämpfen oder zu überwinden gilt\, angesehen. Andere sehen in ihm eine uninteressante\, langweilige Notwendigkeit. Mit Verfassungspatriotismus erfüllt gibt es Bürgerinnen und Bürger\, die den Staat verteidigen. Andere begrüßen das Konzept des demokratischen Staates\, haben aber nicht mehr den Glauben daran\, seinen Bestand gewährleisten zu können. Gleichgültigkeit\, starkes Engagement in der Zivilgesellschaft stehen neben Parteienablehnung aber auch beachtlichem Parteiengagement.\nViele zivilgesellschaftliche Initiativen sind nicht nur Ausdruck eines starken Gestaltungswillens; sie sind oft auch Produkt der Ablehnung von Parteien. Andere – radikale – Initiativen wollen die Parteiendemokratie gleich ganz abschaffen.\nEntwicklungen wie die „digitale Revolution“\, Wegfall tradierter sozialer Bindungen\, etc. sorgen zudem für veränderte Rahmenbedingungen\, für eine veränderte politische Kultur.\nQuo vadis Demokratie nach dem Grundgesetz unter diesen Bedingungen?\nEs ist sinnvoll\, sich die Überlegungen der Mütter und Väter des Grundgesetzes noch einmal vor Augen zu führen. Ein Vergleich mit der aktuellen Wirklichkeit scheint geboten. Die Frage\, ob die Demokratie nach dem Grundgesetz eine Zukunft hat\, „noch zeitgemäß“ ist\, soll gestellt werden. \n\n\n\nReferent: Dr. Peter Neumann\nDr. Peter Neumann ist Rechtsanwalt\, er studierte Jura in Trier\, Köln\, Düsseldorf und Speyer. Schwerpunkte seiner Arbeiten liegen auf dem Staats-\, Verwaltungs- und Wirtschaftsrecht. Ende der 1990er-Jahre hat er den Landesverband Mehr Demokratie Nordrhein-Westfalen aufgebaut und war im Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie. Seit 2002 ist Dr. Peter Neumann Mitglied des Kuratoriums Mehr Demokratie. Er ist Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen und seit 2020 an der Hochschule Esslingen. \nZur Anmeldung: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale
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SUMMARY:Keine Demokratie ohne Pressefreiheit! Zur Lage der Pressefreiheit weltweit
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021\nDie Basis der Demokratie sind die Menschenrechte! Warum ist Pressefreiheit weltweit so ein spitzfindiger Gradmesser für die Menschenrechte? Und was sagt die Situation von Reporter:innen in Deutschland über die großen Herausforderungen unserer Zeit aus? Mit diesen Fragen und möglichen Lösungen beschäftigt sich Katharina Viktoria Weiß von „Reporter ohne Grenzen (RSF)“. RSF unterstützt Journalist:innen weltweit\, alarmiert die Öffentlichkeit\, wenn Medienschaffende in Gefahr sind. Denn wenn keine freie Berichterstattung mehr stattfindet\, ist die gesamte Gesellschaft betroffen: Es bedeutet\, dass wichtige Informationen über Machtmissbrauch\, Korruption oder Minderheiten nicht ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Eine pluralistische Gesellschaft braucht aber diese Informationen\, um reflektiert zu handeln und Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen zu können. \n\n\n\nReferentin: Katharina Viktoria Weiß \nInnerhalb der internationalen NGO „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) überwacht die Journalistin und Pressereferentin Katharina Viktoria Weiß die Übergriffe auf Medienschaffende in Deutschland. Zudem betreut sie für die deutsche Sektion von RSF weite Teile des europäischen Kontinents und überwacht die Situation der Pressefreiheit in der Türkei. Die ausgebildete Redakteurin mit Masterabschluss in Kulturanthropologie arbeitete in der Vergangenheit unter anderem für den Stern\, den Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag oder das RBB Fernsehen und ist aktuell als freie Autorin für Tagesspiegel\, t-online und den RND tätig. \n\nAnmeldung unter: https://www.hs-esslingen.de/studium/studienangebot/studium-generale/oeffentliche-vortragsreihe/anmeldung-studium-generale
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SUMMARY:Renten Perspektiven – Gemeinsam in die Zukunft schauen
DESCRIPTION:18:00 Uhr Talk und Diskussion \nProf. Dr. rer. pol. Marlene Haupt\, Hochschule Ravensburg-Weingarten\, Moderation Dr. Nabil Atassi\, SWR 1 Leute \nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nWer soll die Renten zukünftig bezahlen? Wie lange werden wir arbeiten? Wie kann das Rentensystem generationengerecht gestaltet werden? Wie kann Altersarmut vermieden werden? Welche Flexibilitätsmaßnahmen können eingeführt werden\, um unterschiedlichen Lebensentwürfen gerecht zu werden? Wie können ältere Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden? Welche Rolle spielen private Vorsorgemaßnahmen? Der demografische Wandel stellt uns vor Herausforderungen\, denen wir uns stellen müssen\, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten\, die niemanden aus dem Blick lässt.
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SUMMARY:Generationengerechtigkeit oder politische Marginalisierung der Jugend und ihrer Interessen?
DESCRIPTION:8:00 Uhr Vortrag und Diskussion\nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nIn Deutschland sind mehr als 12 Millionen Menschen heute zwischen 55 und 65 Jahre alt. Es sind die geburtenstärksten Jahrgänge der Nachkriegszeit\, die eine Generation bilden\, die meist Babyboomer genannt werden. Die nachrückenden Jahrgänge sind deutlich weniger bevölkerungsstark. Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen\, dann steht das umlagefinanzierte Rentensystem vor seiner bisher größten Krise. Die Frage ist\, ob die Politik dann das Durchhaltevermögen aufbringt\, notwendige Reformen im Rentensystem (Erwerbstätigenversicherung\, aber auch Begrenzung der Kosten\, die die Jüngeren für die Älteren zahlen) durchzuführen. Denn die Babyboomer (und die noch älteren Jahrgänge) sind auch Wähler:innen. Derzeit sind 70 von 736 Abgeordneten (9\,51 Prozent) unter 35 Jahren alt. Der Anteil der 18- bis 35-Jährigen an der gesamten Bevölkerung liegt jedoch bei rund 20 Prozent. Die Jüngeren haben nicht nur bei der Altersversorgung\, sondern auch beim Klimawandel andere Interessen als die Älteren. Droht uns eine Gerontokratie? \n  \n\n\n\nReferent: \nJörg Tremmel studierte Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universtität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel und der FernUniverstität Hagen und schloss als Diplom-Kaufmann ab. Außerdem studierte er Politikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universtität Frankfurt am Main und schloss ebenfalls mit dem Diplom ab. Er promovierte zum Dr. rer. pol. an der Universtität Stuttgart und zum Dr. phil. an der Universtität Düsseldorf. Er war Fellow an der London School of Economics and Political Science in England und Juniorprofessor für Generationengerechte Politik am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universtität Tübingen. Jörg Tremmel ist außerplanmäßiger Professor am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen und Vorstandsmitglied der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.
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SUMMARY:"Demenz-Partner" - Menschen mit Demenz verstehen
DESCRIPTION:17:30 Uhr Online-Kurs \nDemenz geht uns alle an. Das zeigt allein schon die Zahl von aktuell 1\,8 Mio. Menschen mit Demenz\, die sich in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen wird. Damit sind große Herausforderungen verbunden – für die Betroffenen und ihre Angehörigen\, Freunde und Nachbarn\, aber auch für Kommunen und unsere Gesellschaft als Ganze. \n  \nWas genau ist eigentlich „Demenz“\, gibt es einen Unterschied zur Alzheimer-Krankheit? Wie viel Vergesslichkeit ist normal? Kann ich vorbeugen? Wie geht es Menschen mit einer Demenz und ihren Angehörigen und was kann jeder Einzelne tun? Und vor allem: Wie können wir mit Menschen mit Demenz in Kontakt treten\, so dass Begegnung und Teilhabe gelingen? \nDas Seminar ist Teil der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Demenz-Partner“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit\, eine Demenz-Partner-Urkunde zu erhalten. \n  \nReferentin: \nUte Hauser ist Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demen
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SUMMARY:Balkonsolar/ Steckersolar: Umnutzung von PV-Altmodulen
DESCRIPTION:Die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen und die Hochschule Esslingen laden Technik-Interessierten ein\, sich in der Umrüstung von PV-Altmodulen zu Steckersolargeräten ausbilden zu lassen. Es sind allerdings keine speziellen Vorkenntnisse zu Photovoltaik-Anlagen erforderlich. \nZiel des Workshops ist es\, euch als Multiplikatoren für dieses Wissen im Landkreis auszubilden. Die Teilnehmenden sind eingeladen\, ihr Wissen im Nachgang des Workshops im Rahmen von Folgeveranstaltungen weiterzugeben. Hierbei unterstützt die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen bei der Organisation und Vernetzung. \nProgramm des Workshops: \nSamstag\, 27.04.\, 9-15 Uhr: \nVortrag zur Einführung in Steckersolargeräte \nUmnutzung von PV-Altmodulen unter Anleitung des Vereins „Solare Zukunft e.V.“ (Freiburg) \nFragen & Diskussion \n  \nTeilnahmebedingungen: \nTeilnahme in 2er Teams (Anzahl begrenzt auf 10 Teams) \nJedes 2er Team erhält ein Steckersolargerät mit 600W \nPV Altmodule\, Wechselrichter und sonstige Materialien werden gestellt \nKeine Teilnahmegebühr \nMaterialkosten von 220€ pro Gerät / Team sind von den Teilnehmenden zu zahlen (inkl. 2x PV-Altmodule IBC Solar Monosol 310W\, 1x Mikrowechselrichter hoymiles HM 600\, AC-Kabel\, ggf. sonstige Stecker und Kabel) \n  \nAnmeldefrist: 01. April 2024 \nBitte wenn möglich als Team anmelden. Bei Einzelanmeldungen werden ggf. zusätzliche Team-Mitglieder zugeteilt.
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SUMMARY:Von Generation Z lernen
DESCRIPTION:Online und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nGeneration Z – hier kommt sie zu Wort! Kulturjournalistin Adrienne Braun im Gespräch mit Anastasia Barner\, einer der jüngsten Gründerinnen Deutschlands über ihre Generation und was Ältere von ihr lernen können! Und damit das nicht Theorie bleibt\, gibt es gleich einen Workshop dazu: \nVon der Generation Z lernen – Reverse Mentoring\nBeim klassischen Mentoring gibt es ein Gefälle zwischen Mentor und Mentee\, die jüngere Person erhält einen Zugang zu Wissen\, doch die erfahrene Person geht leer aus. Reverse Mentoring setzt genau hier an. Durch einen generationsübergreifenden Austausch lernen beide Personen auf Augenhöhe voneinander – unabhängig vom Alter. Was Reverse Mentoring bedeutet\, wie wir es in unseren Alltag und für den Beruf umsetzen können\, erfahren wir in dem Workshop von Anastasia Barner\, Gründerin der ersten Reverse Mentoring Plattform in Europa und Vertreterin der Generation. \nTalkpartnerin:\nAnastasia Barner\, Autorin von „(Ge)Gründet – Start-Up-Szene Uncovered“\, ist eine der jüngsten Gründerinnen Deutschland und seit 4 Jahren etabliert in der Startup Welt. Anastasia gilt als Stimme der Gen Z und ist TEDx Speakerin.\nSie rief „FeMentor“ die erste Reverse Mentoring Plattform in Europa ins Leben und war parallel das internationale TikTok Gesicht der Deutschen Welle. Heute steht sie als Expertin und Moderatorin auf zahlreichen Bühnen und spricht über Social Media\, Generation Z und Startups. \nModeratorin:\nAdrienne Braun ist Kulturjournalistin und Autorin in Stuttgart und schreibt für die Stuttgarter Zeitung\, das Kunstmagazin ART u.a. Sie moderiert Kulturveranstaltungen und hat mehrere Bücher veröffentlicht zu Stuttgart oder erfolgreichen historischen Frauen aus Baden-Württemberg. Sie ist aber auch seit vielen Jahren Kolumnistin und mit ihren Kolumnenprogrammen auf der Bühne unterwegs.
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SUMMARY:Der unsichtbare Alltag pflegebedürftiger Menschen und ihrer Familien
DESCRIPTION:Pflege – Familie – Gesellschaft: Der unsichtbare Alltag pflegebedürftiger Menschen und ihrer Familien\nOnline und vor Ort Hochschule Esslingen\, Campus Stadtmitte\, Kanalstr. 33\, Gebäude 1\, Senatssaal\, Raum S 01.021 \nKrankheit und Pflegebedürftigkeit sind Lebenskrisen existentieller Natur\, die die Betroffenen oftmals dazu zwingen\, das Leben zu verändern\, Alltag und seine Routinen neu zu definieren\, Lebenspläne zu ändern und letztlich oft auch lernen\, mit Einschränkungen\, mit (chronischen) Schmerzen\, mit Mobilitätseinschränkungen und den damit verbundenen Folgen\, mit Hilfsmittel und Medikamenten und mit einer Angewiesenheit auf andere Menschen zu leben. Krankheit und Pflegebedürftigkeit sind Lebenskrisen\, die für die Betroffenen und ihre An- und Zugehörigen starke Auswirkungen auf die Beziehungsgestaltung haben und neue Heraus- und Anforderungen für und an das Miteinander stellen. Angewiesenheit ist dabei ein zentrales Moment. Die Mehrheit der pflegebedürftigen Menschen wird zuhause vom größten Pflegedienst Deutschlands\, der Familie\, gepflegt. Unterstützt werden die Familien dabei durch verschiedene Angebote wie ambulante Pflegedienste\, Menüdienste\, hauswirtschaftliche Dienst und einige weitere Dienste. Ziel des Vortrags ist es\, die Lage von zuhause lebenden pflegebedürftigen Menschen und ihren An-und Zugehörigen aus pflegewissenschaftlicher Perspektive darzustellen und dabei aufzuzeigen\, welche Herausforderungen bewältigt werden bzw. auch manchmal nicht bewältigt werden können. Im Rahmen des Vortrags stehen Raum und Zeit für eine gemeinsame Analyse und Diskussion der unterschiedlichen Lösungsperspektiven zur Verfügung. \n\n\n\nProf. Dr. Astrid Elsbernd ist Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Esslingen\, Fakultät Soziale Arbeit\, Gesundheit und Pflege und war langjährig Dekanin der Fakultät. Sie ist Krankenschwester mit klinischer Expertise im Bereich der Chirurgie und Onkologie. Sie wirkt ehrenamtlich in vielen Gremien der Fachdisziplin\, Berufspolitik und Pflegepraxis mit. Aktuell ist sie externes Mitglied der Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ des Landtags Baden-Württemberg. Prof. Dr. Elsbernd lehrt insbesondere in den Schwerpunkten Pflegetheorien und -konzepte\, Methoden und Verfahren der Qualitätsentwicklung und Pflegeforschung.
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SUMMARY:Mobilitätswoche der Hochschule Esslingen
DESCRIPTION:Welchen Beitrag können wir leisten\, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten? Wie können wir unseren CO2-Ausstoß im Bereich Mobilität verringern? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Diesen Fragen widmet sich die Mobilitätswoche vom 9. bis 13. Oktober 2023. \nDie Mobilitätswoche bietet unter anderem Vorträge zu Forschungsprojekte\, wie „Anonymisierte Erfassung und Nutzung von Mobilitäts- und Bewegungsdaten“ und „Smart Mobility Integrated Living Environments“. \nIn Ausstellungen werden die Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs „Hochschulcampus Stadtmitte“ und der Umfrage zum Mobilitätsverhalten sowie Mobilitätsprojekte der Fakultät Mobilität und Technik und weitere Projekte vorgestellt. \nAuch an Aktionen ist einiges geboten. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher mit dem Rollstuhl- und Blinden-Parcours „Find your Way“ selbst erfahren\, wie sich Barrieren auf dem Campus gestalten und anfühlen. \nDie Mobilitätswoche schließt mit einer Podiumsdiskussion mit Verkehrsminister Winfried Hermann.
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SUMMARY:Energieressourcen besser nutzen – wie geht das?
DESCRIPTION:Ist eine Energiewende nur durch das Ersetzen fossiler Energien möglich? Oder sind dem Prinzip Wachstum vielleicht doch Grenzen gesetzt?  \nWissen wir eigentlich\, wo wir wie viel Energie verbrauchen? Ist das im Wesentlichen der Kühlschrank und die Heizung zu Hause? Die Welt ist auch in diesen Themen komplexer denn je geworden. Wir brauchen also zuerst ein besseres Verständnis darüber\, wo und wie wir Energie einsetzen oder tatsächlich besser „verbrauchen“. Aus dem Wissen eröffnet sich ein enorm großes Handlungspotenzial. Finden wir gemeinsam ein paar Antworten für ein besseres morgen? \nReferentin: Dipl.-Ing. Katrin Schumacher\, Prokuristin ICP Ingenieurgesellschaft
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SUMMARY:Die Welt jetzt neu denken – Wird die Zukunft mehr als Konsum?
DESCRIPTION:Wie werden die kommenden Generationen auf unsere Zeit zurückblicken? Andreas Huber rüttelt unsere Narrative auf\, ermutigt zu neuen Denkweisen und vermittelt weit mehr als theoretisches Wissen über Nachhaltigkeit und die globalen Herausforderungen. Er nimmt uns mit auf eine emotionale Reise in verschiedene Lebenswelten\, Standpunkte und gibt uns einen Ausblick auf die Zukunft. \nReferent: Andreas Huber\, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft Club of Rome
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SUMMARY:Best Practice – Energiewende am Beispiel der Stadt Esslingen
DESCRIPTION:Bei der Erzeugung von Wärme und Strom setzt die Stadt Esslingen schon seit langem auf erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. An konkreten Projekten und Beispielen wird der Oberbürgermeister zeigen\, wie regenerative Energiequellen wie Biomasse\, Wasserkraft\, Sonnenenergie\, Windenergie und Geothermie in der Stadt genutzt werden. \nReferent: Matthias Klopfer\, Oberbürgermeister der Stadt Esslingen
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SUMMARY:Projektentwicklung von Windenergieanlagen- aktuelle Herausforderungen und Dynamik der Akzeptanz
DESCRIPTION:Die Nutzung erneuerbarer Energien hat sich in den vergangenen Jahren\, in Anbetracht des globalen Klimaschutzes und der systematischen Ablösung konventioneller Energieträger\, als die erfolgsversprechende Strategie zur Anpassung und Minderung der Klimaveränderung etabliert. Eine der tragenden Schlüsseltechnologien in diesem Prozess ist die Nutzung der Windenergie\, die im Rahmen der nationalen Ausbauziele einen stetigen Zuwachs erfährt. Dieser Ausbau wird jedoch durch zahlreiche Hürden bei Behörden und in der Bevölkerung verlangsamt\, sodass die Projektentwicklung immer neue Ansätze für ihre Projekte entwickeln muss. Diese und weitere Punkte werden in dem Vortrag diskutiert. \nReferent: Dr. Manuel Gardt\, JUWI – Energizing Sustainability\, Wörrstadt \nAnmeldung für die Online-Seminare: Anmeldung Kolloquien – WEBINARE; Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt
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SUMMARY:Gefährdung durch Maschinen – Ethik des technischen Fortschritts
DESCRIPTION:Hybrid-Veranstaltung\nAula der Hochschule Esslingen\, Campus Göppingen\,\nRobert-Bosch-Str. 1\, Göppingen \nMit dem Fortschritt der Mechanisierung und Industrialisierung\, dem Internet der Dinge (IoT) und der Virtualisierung unserer Umwelt hat sich auch die Gefährdung für die Menschen verändert. Die neuen Möglichkeiten und Chancen stehen meist im Vordergrund\, doch müssen für ein ganzheitliches Bild auch die oftmals gar nicht überschaubaren Risiken diskutiert werden. Folgende Fragen sollen aus diesem Blickwinkel beleuchtet werden:\nWie hat sich die Ethik über diese lange Zeit verändert und wie gehen wir heute mit Gefährdungen durch Maschinen oder anderen technischen Einrichtungen um?\nWelche Risiken sind gesellschaftlich akzeptiert?\nWelche Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken sind etabliert und akzeptiert?\nWelche Maßnahmen sind notwendig\, wenn Maschinen selbst lernen? \nIn Zusammenarbeit mit dem Freihof-Gymnasium Göppingen \nReferent: Markus Seyfang\, Functional Safety Manager\, BoschRexroth\, Bereich Mobile Arbeitsmaschinen \nAnmeldung spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung unter: \n\nTeilnahme vor Ort: praesenzanmeldung@technikforum-gp.de\nOnline-Teilnahme: onlineanmeldung@technikforum-gp.de
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SUMMARY:DIE KLIMA-REGNOSE - Wie wir die Klimawende schaffen werden
DESCRIPTION:Der Abschied von Öl\, Kohle und Gas\, den Grundenergieträgern des industriellen Zeitalters\, scheint unmöglich. Woran liegt das? Schließlich hat die Menschheit schon ganz andere Transformationen geschafft. Der Vortrag beschäftigt sich mit den psychosozialen Umständen der Klimawende\, der „fossilen Verweigerung”\, die das\, was möglich und nötig ist\, als unmöglich erscheinen lässt. \nMatthias Horx steht für eine Futurologie\, die nicht jeder Angst oder jedem Technik-Hype hinterherrennt\, sondern den Bewusstseinswandel mit einbezieht. „Zukunft entsteht\, wenn wir die Welt aus der Perspektive des Morgen betrachten – und unser Geist die Verbindungen zwischen Gegenwart und Zukunft verspürt!“ \nReferent: Matthias Horx\, Zukunftsforscher
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